Prost Mahlzeit!

Prost Mahlzeit!

Die Einführung in die kulinarischen Traditionen und Vorlieben der Vorpommern kann kurz gehalten werden: In die Pfannen, Koch- und Schmortöpfe wandern vor allem Kartoffeln und Fisch, zu besonderen Gelegenheiten auch Wild. Doch Zeit und Geld sind hier knapp, daher lebt ein nicht unerheblicher Teil der heimischen Gastronomie vom Fischbrötchen.

Kaum zu glauben, dass Fischbrötchen erst in den 1990er Jahren in Vorpommern in Umlauf kamen. Zwar war Fisch insbesondere Räucherfisch von jeher begehrtes Tausch- und Nahrungsmittel; auf die Idee, ihn in ein Brötchen zu friemeln, war man bis dahin noch nicht gekommen. Heute sind sie von den Stränden und aus den Innenstädten von Greifswald und Stralsund nicht mehr wegzudenken. Das Fischbrötchen boomt und vollkommen zu Recht: Ein Fischbrötchen deckt den Tagesbedarf an

  • Vitamin D
  • Jod
  • hochwertigen und besonders leicht verdaulichen Eiweißen
  • Mineralstoffen und
  • besonders gesunden langkettigen Omega- 3-Fettsäuren

schmackhaft und preiswert.

Voraussetzung ist, dass Sie vom Fischer oder einer Fischereigenossenschaft kaufen. Hier können Sie sich bedenkenlos zumindest durch das Angebot an Räucherfisch testen. Aber schon bei Backfisch ist freundliche Nachfrage geboten: Nur die wahren Spezialisten unter den Fischbudenbetreibern können sich rühmen, den Teigmantel für den Seelachs selbst angerührt zu haben. Alle anderen greifen auf Fertigprodukte zurück, um der Nachfrage Genüge zu tun. Dann sollten Sie Ihre Auswahl überdenken und geräucherte Makrele, Lachs oder Aal in Betracht ziehen.

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